Der TuS Leopoldshöhe baut Schaumstoff aus der Landegrube des TLZ aus

Endspurt auf der Zielgeraden zur Hallenwiederöffnung

11.03.2026 (Nils Nagel). Die Grundschule Nord wartet seit Juli 2025, die Leistungsturner seit Januar 2026, auf den großen Moment: Wann wird die legendäre Holzhalle wieder für eine gemeinsame Nutzung als Sporthalle und Turnleistungszentrum geöffnet?

In den Sommerferien 2025 startete das Projekt Erneuerung Sportboden in der Turnhalle der GSN. Die Turner demontierten in der zweiten Ferienwoche den bisherigen Boden samt Unterkonstruktion. Nach der Entfernung von Teerpappen und Bauschutt in der dritten Ferienwoche 2025 konnte die Halle für einen Neuaufbau besenrein übergeben werden. Geplant war eine Dauer von sechs Wochen für die Installation einer Fußbodenheizung wie auch für den Einbau des neuen Hallenbodens. Wie häufig bei Bauprojekten ergaben sich einige Verzögerungen und als Anfang Oktober der Boden fertig wurde, war die Freude bei allen Beteiligten groß. Groß war auch das Staunen, dass anschließend Stemm-, Mauer-, und Putzarbeiten bei der Demontage der alten Lüftungsgitter anfielen. Kurz darauf drang Wasser in den Bereich zwischen Betonzwischendecke und neuem Holzboden ein. Daraufhin zogen Bautrockner in die Halle ein und zumindest für die Grundschule war ein Sportunterricht nicht mehr möglich.

Trotz der Bautrockner entwickelte sich an den Wänden zu dem Bereich des ehemaligen Kraftraums hin ein Schimmelbefall. Dieser war so stark, dass die Halle ab den Weihnachtsferien komplett gesperrt war. Nach Gesprächen von Projektleitung und dem Verein wurde ein Plan gefasst, die Sanierung bis zum Ende der Osterferien abzuschließen. Eine Prüfung des Schaumstoffs in der sogenannten Schnitzelgrube ergab einen deutlichen Befall des Schaumstoffs mit Schimmelsporen. Eine Recherche nach geeigneten Reinigungsmethoden für die ca. 2,5 Tonnen Schaumstoff blieb erfolglos. Gemeinsam wurde vereinbart, dass der Schaumstoff ausgebaut und ersetzt werden müsse. Am Mittwoch, den 11.03.2026, ab 17.00 Uhr trafen sich 11 TuS-Sportler, zogen sich Schutzanzüge an, setzten Masken auf und begannen mit dem Ausbau. Als die ca. 88 m3 auch dem Hallenboden ausgebreitet lagen, staunten die Beteiligten doch sehr über die große Menge an Material. Der Förderverein Kunstturnen unterstützte die Aktion mit der Spende der Schutzkleidung und lud die Helfer anschließend zu einem Imbiss ein.

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