TuS Turner gewinnen ersatzgeschwächt gegen die SG HaKaLü

WTB Verbandsliga 4. Wettkampftag

07.03.2020 (Nils Nagel). Die Verbandsligaturner des TuS Leopoldshöhe gewinnen auswärts gegen die SG Kamen/Lünen/Hamm mit 192,95 : 185,85 Punkten und drei Gerätewertungen. Daniel Olenberg von der SG gewinnt die inoffizielle Einzelwertung mit 66,50 vor Luis Beckmann aus Leopoldshöhe mit 57,05 an fünf von sechs Geräten. Die Tageshöchstwertung von 14,00 Punkten vergeben die Kampfrichter an Daniel für seine Ringekür.

Der TuS Leopoldshöhe fuhr mit der Saisonbestleistung von 202,40 Punkten als Favorit zu dem Verbandsligavergleich nach Hamm. Die SG Kamen/Lünen/Hamm hatte bis dato maximal 178,90 Punkte erreicht. Leider fehlten den Lippern verletzungsbedingt Nico Knecht und Jonas Marksmann sowie Sebastian Ende, der eine Prüfung zu einem berufsbegleitenden Studium absolvierte.

Am Boden starteten die Routiniers Martin Rößler und Matthias Bieberstein sowie die Youngster Dandelion Volkmann und Luis Beckmann. Die jüngeren Turner sammelten 11,05 und 11,60 Punkte, die älteren 9,25 und 10,40 Punkte ein. Mit 33,05 Punkten fehlten 4,55 Punkte zu dem Ergebnis der Vorwoche. Die Gastgeber nutzten diese Vorlage und mit 34,80 gingen sie mit 1,75 Punkte in Führung.

Die Niederlage im ersten Gerätevergleich führte zu einer Reaktion am Seitpferd. Dandelion freute sich über 10,05 Punkte und Daniel Sorin gelang eine blitzsaubere und schwierige Übung. Mit 12,30 Punkten erhielt er die beste Wertung für die beste Pferdkür an diesem Tag. Auf der Seite der Gastgeber erwischte Marcel Olenberg einen rabenschwarzen Tag. Er stürzte mehrere Male vom Gerät und auch sein Teamkollege Thomas Schwier gelang fast gar nichts. Mit 26,55 Punkten zu 31,50 Punkte für den TuS eroberte der TuS mit 3,05 Punkten die Führung.

An den Ringen machte Daniel Olenberg den Unterschied aus. Alle Turner lagen von den Schwierigkeiten und der Ausführung zwischen 10,05 und 11,30 Punkten nahe beieinander. Das Kraftpaket Daniel begeisterte mit Krafthalten aus dem höchsten Schwierigkeitsbereich und mit 14,00 Punkten erhielt er die Tageshöchstwertung. Sein Team gewann die Ringewertung. Der Zwischenstand zur Halbzeit: SG – Leo 96,80 : 98,00 Punkte.

Am vierten Gerät dem Sprungtisch zollten die Leos den ungewohnten Bedingungen Tribut: Luis Beckmann turnte einen Tsukahara während die restlichen Lipper sich mit einem Handstützüberschlag begnügten. Die Sprungwertung ging mit 32,10 : 31,10 an die Gäste, der Vorsprung vor dem Barrendurchgang ergab 2,20 Punkte.

Der Barren ist speziell bei den jüngeren Leopoldshöher Turnern sehr unbeliebt: Hohe und harte Barrenholme und Probleme, genug Übungsteile ausreichend sauber aneinander zu reihen, führten zu Schwierigkeiten, vier Starter für das Barrenturnen zu finden. Bent Sörensen als Nachwuchscrack fasste sich ein Herz und sammelte saubere 9,95 Punkte ein. Matthias und Luis vervollständigten das schwache 31,85 Punkte-Ergebnis. Den Gastgebern reichte ein normaler Barrendurchgang, um den Zwischenstand auf spannende 161,65 zu 161,95 Punkte zu verkürzen, was Leos Trainer Nils Nagel reichlich ärgerte!

Nagel machte sich Sorgen, ob die junge und ersatzgeschwächte Truppe zum Reckfinale hin ihre Leistung würde abrufen können. Dandelion und besonders Luis und Daniel turnten nervenstark und erhielten starke 31,00 Punkte. Bei den Gastgebern fehlten einige wichtige Übungsteile und das Kampfgericht bewertete den Durchgang mit lediglich 24,20 Punkten mussten sie in die Niederlage gegen den Aufsteiger einwilligen.

„Der Sieg war deutlich schwerer als wir im Vorfeld angenommen hatten. Der Wettkampf zeigt deutlich die Notwendigkeit, dass jeder Turner an allen Gerät eine konkurrenzfähige Übung anbieten können“, fasst Nagel den Vergleich zusammen.

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