Der TuS Leopoldshöhe startet bei dem Falkenseer Sommer 2018

Leopoldshöher zu Besuch in Falkensee

17.06.2018 (Bennet Begemann). Ob einzeln oder als Mannschaft, die Leos zeigen auch überregional, dass die Dörfler turnen können. Die erste Mannschaft des TuS Leopoldshöhe belegte im Superpokal des Falkenseer Sommers den ersten Platz mit 11 Punkten Vorsprung. Damit konnten sich alle Turner der Mannschaft für die Gerätefinals im Superpokal qualifizieren.

Die sechs Turner der ersten Mannschaft reisten bereits am Freitagabend gegen zehn Uhr in Falkensee an, um ein Klassenzimmer mit Isomatten und Schlafsäcken zu beziehen. Nach einer eher unbequemen Nacht schmissen sich die Turner Philip Hein, Justin Sonntag und Bennet Begemann in Schale und halfen der Wettkampforganisation beim Werten der fast 200 aktiven Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus.

Nach langem Stillsitzen waren aber nun auch endlich die Leos an der Reihe. Der Wettkampf begann nicht wie gewohnt am Boden, sondern am Reck. Da die Saison schon etwas her war und die Übungen eingerostet waren, lief das erste Gerät nicht so gut. Bennet Begemann konnte sich allerdings gemeinsam mit Jakob Sitter vom SV Felsenkeller Dresden die Tageshöchstwertung am Reck sichern.

Boden wurde nicht wie gewohnt auf einer Bodenfläche geturnt, sondern auf einer Airtrack, welche eine höhere Federkraft besitzt. Philip Hein und Yannic Marksmann nutzen diesen Vorteil und turnten Elemente wie den Doppelsalto rückwärts, welche bisher nur im Training in die Schaumstoffgrube trainiert wurden. Beide Turner wurden aber buchstäblich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn keiner der Beiden blieb sturzfrei.

Vergleichsweise unspektakulär verliefen Seitpferd und Ringe für die Leos. Die sauberen und schwierigen Übungen aus der vorangegangen Saison turnten sich fast wie von alleine, so dass Philip Hein seine Ringeübung erstmals mit einem Kreuzhang schmückte.

Das Paradegerät der Leos war der Sprung, dort glänzte die Mannschaft trotz ungewohntem Sprungbrett und beeindruckten die Zuschauer. Die Leos wechselten ungeschlagen an das nächste Gerät. Zu später Stunde ging es auch an das letzte Gerät den Barren, dieser wurde mit souveränen Übungen beendet. Insgesamt gewannen die Leopoldshöher Turner deutlich mit 11 Punkten Vorsprung.

Nach der Siegerehrung wurde sich für das Abendprogramm des Falkenseer Sommers schick gemacht und der Sieg wurde ordentlich gefeiert. Geprägt vom Vorabend durch wenig Schlaf und weiterer Handicaps ging es schon zu früher Stunde zum Einturnen der Finals am Sonntagmorgen. Den Turnerinnen und Turnern der anderen Vereine steckte der Vorabend ebenfalls noch in den Knochen, doch man beklagte sich nicht und belächelte sich nur.

Im Gerätefinale vom Boden schaffte es Curtis Beckmann auf den zweiten Platz und Bennet Begemann gewann das Seitpferdfinale. An den Ringen und am Barren belegten Philip Hein und Justin Sonntag jeweils den zweiten und den dritten Platz. Yannic Marksmann den ersten und Bennet Begemann den dritten Platz beim Sprung und am Reck sicherten. Somit war an jedem Gerät der TuS Leopoldshöhe vertreten. Sonntagnachmittag trat die erste Mannschaft des TuS Leopoldshöhe sehr erschöpft, aber mit dem goldenen Superpokal und insgesamt 11 Medaillen aus den Gerätefinals, die Heimreise an.

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