TuS Leopoldshöhe 1 verliert trotz Bestleistung die Tabellenführung

SG Paderborn - TuS Leopoldshöhe 1
WTB Verbands- und Landesliga 2017, 4. Wettkampftag

11.03.2017 (alle). Leopoldshöhe (alle). Am 4. Wettkampftag der WTB Verbandsliga hatte die SG Paderborn den TuS Leopoldshöhe zu dem Vergleich des Zweiten gegen den Tabellenführer geladen. 2016 hatten die Paderborner die Nase in einem spannenden Wettkampf mit lediglich 0,45 Punkten vorne. So reisten die Lipper mit einer großen Portion Lust auf Revanche in die Paderstadt an.
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Für den TuS Leopoldshöhe 1 eröffnete Bennet Begemann den Wettkampf am Boden mit einer sehr sauberen Übung und erhielt 13,1 Punkte. Curtis Beckmann und Philip Hein legten mit schwierigeren und auch sehr sauberen Übungen nach und erzielten 13,3 und 13,5 Punkte. Die Paderborner Gastgeber hatten ihre Übungen im Vergleich zum Vorjahr mit weiteren Schwierigkeiten aufgewertet. Z.B. zeigte der Paderborner Marcel Jörgens einen Strecksalto rückwärts mit zweieinhalb Längsachsendrehungen. Dies entspricht der Wertigkeit D und wird selten in der Verbandsliga geturnt, so dass das erste Gerät mit 42,90 Punkten zu 39,80 Punkten an die Paderborner ging.

Nach dem Wechsel zum zweiten Gerät dem Seitpferd gelang es den Lippern den Spies umzudrehen: Justin Sonntag als erstem Turner aus Leopoldshöhe gelang seine schwierige Übung und die Wertung von 13.30 Punkte konnte im Weiteren kein Turner übertreffen. Moritz Becker gelang eine Übung ohne Sturz und er sammelte 12,2 Punkte. Philip Hein hatte seine Übung um ein 3/3 Wandern aufgewertet. Leider stürzte er; der Rest gelang und er rettete 36,10 für Leo zu 35,00 der Paderborner.

An den Ringen glich der Vergleich den Ereignissen aus dem letzten Jahr: Die Paderborner turnten die schwierigeren Übungen. Die vier Leos konnten dem nicht entgegenwirken und sammelten 34,60 Punkte. Die Gastgeber präsentierten Krafthalteelementen en gros, erfüllten die gerätespezifischen Anforderungen und siegten mit 4,5 Punkten Vorsprung.

Das vierte Gerät wurde zu einem knappen Kopf an Kopfrennen. Die Leos turnten verschieden Varianten des Tsukahara. Bennet turnte erstmals einen Tsukahara gehockt und wurde von dem Kampfgericht mit 12,00 bewertet. Wie am Boden konnte Marcel Jörgens mit einer hohen Schwierigkeit die Paderborner stärken. Um 0,1 Punkte gewannen die Paderborner mit 36,70 zu 36,60 Punkten. Nach dem vierten Gerät stand es nun 153,70 zu 147,10 Punkten für die Gegner.

Den Leos bot sich somit der Barren als Chance die Gegner einzuholen. Nach einem sauberen Anfang der Löwen kam jedoch schnell Ernüchterung auf. Die Wertungen konnten mit denen der Gastgeber nicht mithalten. Auch die technisch herausragenden Übungen von Philip Hein und Justin Sonntag konnten lediglich einen weiteren Punkteverlust eingrenzen. Das vorletzte Gerät ging somit mit 0,9 Punkten an die Paderborner.

Somit ging es also an das letzte Gerät, dem Reck. Hier turnten beide Mannschaften relativ gleichstarke Übungen, doch die Leos endschieden dieses Gerät durch etwas sauberere Übungen für sich. Das Reck ging mit 36,0 Punkten zu 33,0 Punkten an die Leos. Den Wettkampf gewannen letztendlich die Paderborner mit 226,10 zu 221,60 Punkten für die Leopoldshöher.

Das Fazit des Trainers: „Die Paderborner haben es im vergangenenen Jahr geschafft ihre Gesamtpunktzahl substanziell zu erhöhen; unsere Verbesserungen sind nicht im gleichen Umfang gelungen, so dass wir trotz absoluter Bestleistung der Mannschaft nicht die Tabellenführung verteidigen konnten,“ fasste Nils Nagel zusammen.

Weitere Informationen bietet die Internetadresse www.leo-cup.de. Die aktuelle Tabellensituation ist u.a. unter der folgenden Internetadresse einzusehen:

https://landesliga-verbandsliga-oberliga.jimdo.com/landesliga-verbandsliga/

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