Mit toller Leistungssteigerung zum zweiten Saisonsieg

WTB Landesliga 2014, 2. Wettkampftag (TuS Leopoldshöhe - SG BSC Blasheim / TV Jahn Minden)

09.02.2014 (Nils Nagel). Leopoldshöhe (NN/LNS). Die Landesligamannschaft Kunstturnen des TuS Leopoldshöhe steigert sich unerwartet und gewinnt ihren zweiten Heimwettkampf gegen die Sportgemeinschaft BSC Blasheim / TV Jahn Minden mit 204,50 : 163,80 und 12 : 00 Gerätepunkten. Die inoffizielle Einzelwertung gewann Justin Sonntag mit 69,60 Punkten vor Moritz Becker mit 64,50. Die Tageshöchstwertung erzielte Justin Sonntag mit 13.00 Punkten am Barren.

Bennet Begemann eröffnete den Wettkampf am Boden. Er turnte seine Übung nicht nur sauber durch, sondern bemühte sich, die Übungsteile auf den Punkt zu turnen. Seine Wertung: 11,60 Punkte bedeuteten eine Steigerung von 0,6 Punkten gegenüber dem ersten Vergleich der Saison. Philip Hein startete als zweiter Leo. Trotz wenigen Übens kam er gut durch seine Übung und erhielt 11,80 Punkte.

Die Zusammenfassung des Seitpferdturnen: „Wende zum Kirschenklauen“ statt Schwabenflanke zum Abgang: Erstaunlicherweise hielten sich die Leos mit lediglich zwei Absteigern zurück. Nur der Abgang schien an diesem Tag nicht zu gelingen. Alle vier Seitpferdturner stürzten mehr oder weniger von dem Gerät. Trotzdem gelangen erstaunliche 33 Punkte. Die Gäste hatten große Schwierigkeiten mit dem lippischen Pferd und erhielten 16,70 Punkte.

Niklas Schröder hatte seine „Krafttrainingshausaufgaben“ sehr gut gemacht und zeigte dem beeindruckten Publikum als einziger Turner einen sauberen sog. Schweizerhandstand. Ein gestreckter Salto rückwärts Abgang später und er erhielt eine Wertung von 10,80 Punkten. Der Zwischenstand von 101,70 : 78,60 Punkte war deutlich und ließ auf ein verbessertes Ergebnis gegenüber dem ersten Wettkampf hoffen.

Am Sprung ergaben sich deutliche Probleme für die Leos. Leichte Unsauberkeiten bei den Überschlägen und ein Sturz von Moritz bei seinem Tsukahara. Das erste Mal in diesem Wettkampf führten die Gäste nach sieben von acht Turnern mit einem knappen Punkt vor den Gastgebern. Justin Sonntag behielt die Nerven und zog einen astreinen Tsukahara auf die Füße durch. 12,00 Punkte bedeuteten nicht nur den Sieg der Sprungwertung.

Matthias Bieberstein begann den Barrendurchgang mit einer einfachen aber sehr sauberen Übung. Seine Wertung: 11,40 Punkte. Die Gäste turnten insgesamt unsauberer und konnten zu keinem Zeitpunkt den Gerätesieg der Leos am Barren gefährden. Frei und unbeschwert gelang Justin erstmals eine Felge zum Langhang und eine 13,00 Wertung. Das Barrenergebnis 37,20 : 30,60.

Lars Minartz half freundlicherweise den Nachwuchsturnern bei dem Reckturnen aus und zeigte gleich zwei Flugteile: Ein Überbücken zum Langhang und einen sog. Quast, eine gesprungene Riesenfelge zum Wiederfassen. Er beendete seine Übung mit einem Straumannsalto in den Stand und den Wettkampf mit einer Wertung von 12,20 Punkten.

„204,50 Punkte sind vielleicht ein wenig zu viel, aber der Rekord der Leos lässt für die Begegnung gegen Dortmund am kommenden Wochenende auf einen spannenden Vergleich hoffen“, fasste Turner Niklas Schröder zusammen.

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