TuS Leopoldshöhe bleibt in der 2. Bundesliga

18.12.2007Heidelberg (Lü). Nur um Haaresbreite hat der TuS Leopoldshöhe den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst. In einem dramatischen Finale unterlag die Mannschaft um Trainer Jens Fischer der KTG Heidelberg mit 42:49. Heidelberg steigt auf, der TuS turnt auch 2007 in der 2. Bundesliga.

„Wir haben den Wettkampf eindeutig am Reck verloren“, fasste Teamchef Friedrich-Wilhelm Nagel das Geschehen zusammen. Bis zum Reck führte der TuS noch mit 39:34 Punkten. Alles lief nach Wunsch. Erst auf der Zielgeraden drehten die Turner aus der Universitätsstadt den Spieß um.

Nach Boden, Seitpferd und Ringe stand es 26:18. Zur Halbzeit mobilisierte Heidelberg die letzten Reserven, gewann Sprung mit 9:4. Am Barren behielt der TuS die Oberhand (9:7). Dann das Reck. Das erste Duell gewann Heidelberg. Ausgleich zum 39:39. Im zweiten behielt Ruslan Pantelemonov die Nase vorn. Führung für den TuS. 42:39. Anschließend musste Youngster Ivan Sommer vorlegen. Heidelberg zog seine stärkste Trumpfkarte dagegen: Nationalturner Andreas Hofer. Der brillierte und holte fünf Scorepunkte für den Gastgeber, der damit erstmals in Führung ging. 44:42.

Der letzte Vergleich musste die Entscheidung bringen. Beide Turner verfehlten bei ihren Flugteilen die Reckstange. Die KTG hatte aber die größeren Reserven. Mit der Unterstützung von rund 1.500 Heidelberger Zuschauern machten die Gastgeber den Aufstieg perfekt.

Für Leopoldshöhe räumte Ruslan Pantelemonov den Preis des Top-Scorers ab. 25 Zähler standen zu Buche. Das Starterfeld komplettierten Alexander Donath, Michael Krüger, Martin Lamer, Ronald Mahnke, der emotional seinen Abschied vom Wettkampfsport ankündigte, Thomas Neitzel, Dirk Seliger und Ivan Sommer.

Trainer Jens Fischer zog ein positives Saisonfazit. „Ich hätte nie gedacht, dass wir mit einer verjüngten Truppe überhaupt das Ligafinale schaffen. Wir haben hier wertvolle Erfahrungen gesammelt. Das war ein großer Erfolg und 2007 greifen wir wieder an.“

Statistik:

Gerätewertungen: (die erstgenannte Zahl ist jeweils die der KTG Heidelberg, die zweite die des TuS Leopoldshöhe)
Boden: 07 : 08
Seitpferd: 05 : 10
Ringe: 06 : 08
Sprung: 09 : 04
Barren: 07 : 09
Reck: 15 : 03
Gesamt: 49 : 42

Top Scorer:
Ruslan Pantelemonov (TuS Leopoldshöhe) mit 25 Score-Punkten

Weitere Informationen: www.deutsche-turnliga.de

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