TuS Leopoldshöhe nicht zu stoppen

06.10.2007Leopoldshöhe (Lü). Ohne einen einzigen “Gegentreffer” gewann der TuS Leopoldshöhe seinen dritten Wettkampf in der 2. Bundesliga-Nord. Beim Kieler Turner-Klub erzielte die Mannschaft um Trainer Jens Fischer ein rekordverdächtiges 75 : 0 und bleibt damit Tabellenführer NTT Hannover/Celle dicht auf den Fersen. 22 Duelle entschieden die Leopoldshöher zumeist überlegen für sich. Zwei Vergleiche konnte der ambitionierte Aufsteiger aus dem hohen Norden unentschieden gestalten.

“Schon die Ausgangswerte sprachen klar für uns. Insofern konnten wir den Wettkampf gut nutzen, um Stabilität in die Übungen zu bringen und einiges auszuprobieren”, erklärte Trainer Jens Fischer. Er hatte den Gegner im Vorfeld genau studiert und seine Mannschaft perfekt eingestellt.

Bei hervorragenden Bedingungen setzten die Leopoldshöher von Anfang an die Vorgaben des Trainers um. Ruslan Pantelemonov erzielte direkt am ersten Gerät, dem Boden, die Tageshöchstnote (15,1) und war damit fast drei Punkte besser als sein Gegner. 5 Scorepunkte waren der Lohn, Leopoldshöhe gewann Boden mit 13:0 Scorepunkten. Danach freute man sich auf das Seitpferd, inzwischen zum Paradegerät aufgestiegen. Ivan Sommer, Florian Kolzareck, Ruslan Pantelemonov und Michael Krüger turnten alle weit über 13 Punkte und lagen dabei nur 0,6 Punkte auseinander. Gegen diese
mannschaftliche Geschlossenheit hatte Kiel keine Chance und gab weitere 17 Scorepunkte ab.

An den Ringen legten die ersten 18-Jährigen Florian Kolzareck und Tim Giese den Grundstein zum erneut zweistelligen Gewinn des Gerätes, bevor die Routiniers den Sack zu machten. “Hier zeigt sich besonders unsere derzeitige Stärke”, meinte Heimkampfrichter Sven Tippelt. “Unsere jungen Neuzugänge haben sich perfekt in die Mannschaft integriert und holen sich Selbstvertrauen, indem sie ein Duell nach dem anderen gewinnen. Die älteren Turner sorgen für die nötige Sicherheit.”

Nach der Halbzeitpause (Stand 40:0) legten Ivan Sommer und Marco Simon am Sprung vor. Ihren hohen Schrauben-Tsukaharas hatten die Gastgeber nichts entgegenzusetzen. Einzig Tobias Renwanz machte sich Hoffnungen. Sein Sprung hatte den gleichen Ausgangswert wie der von Dirk Seliger auf Seiten der Leopoldshöher. Dieser tat ihm den Gefallen des Ehrentreffers jedoch nicht und nahm ihm einen Scorepunkt ab. Ein kleines Erfolgserlebnis war dem Kieler Mannschaftsführer dann aber doch gestattet. In seinem Duell am Barren holte er das zweite Unentschieden für die Nordlichter.

Am Reck wurde gezaubert. Klassenunterschiede taten sich auf, obwohl die Leopoldshöher auch Teile testeten und nicht alles perfekt gelang. 15:0 lautete das Resultat am Königsgerät.

Ruslan Pantelemonov holte mit 26 Scorepunkten am Ende erneut das berühmte gelbe T-shirt des besten Einzelturners. “Habe schon eine hübsche Sammlung”, meinte er augenzwinkernd.

“Wir sind bestens gerüstet für den Showdown gegen den Tabellenführer am 17. November”, fasste Teamchef Friedrich-Wilhelm Nagel seine Eindrücke zusammen. Er hatte die Regionalliga-Mannschaft nach Celle begleitet und sich die Ergebnisse telefonisch durchgeben lassen. “Zunächst müssen wir aber auch unsere Pflichtaufgaben erfüllen.” Die nächste wartet bereits am kommenden Wochenende. Dann geht´s zur KTV Ruhr-West nach Essen, die bisher noch nicht punkten konnte.

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